Der erste Honig

Der Mai wurde dann doch noch recht schön, am Dorfrand Richtung Nottuln blühte ein Rapsfeld und die Bienen sammelten fleissig. Der Honigraum füllte sich von Woche zu Woche und so fuhren wir Anfang Juni nach Osterwick, wo wir den Schleuderraum der Bienen-AG benutzen durften.

Honigwaben entdeckeln

Unsere Bienen hatten 8 Honigwaben picke-packe voll gemacht und verdeckelt: Ein Zeichen, dass der Honig reif ist und einen niedrigen Wassergehalt hat.

Die offenen Waben kamen in die Schleuder und am Ende des Tages hatten wir 12kg Honig!

Den Honig haben wir gesiebt und gefiltert. Nach ein paar Tagen began der noch klare, goldgelbe Honig zu kristallisieren: Für uns das Zeichen, den Honig nun jeden Tag zwei mal zu rühren, damit er schön cremig wird. Fürs erste mal haben wir das auch ganz gut hingekriegt….

 

Unsere Bienen

Unsere Bienen haben wir am 1. April aus Havixbeck geholt. Ein komplettes Volk mit einer Königin aus 2016. Allerdings hatten wir uns schon einige Monate auf diesen Moment vorbereitet, sind in den Imkerverein Havixbeck eingetreten, haben die Beuten (die Holzkisten, wo die Bienen drin wohnen) besorgt und gestrichen und jede Menge Bücher gewälzt…

Ja und dann, dann konnten wir die Beute mit den Bienen in unseren Garten stellen. Und jetzt wohnen die da.

 

Brutwabe April 2017 JNB

 

Der April startete recht warm, aber dann wurde es zum Mai noch einmal kühl und naß. Unser Volk entwickelte sich aber prächtig und Ende April konnten wir bereits mehr als 12kg feinsten Honig ernten…

 

Los geht’s!

Warum Kobelgarten?

 

Ein Kobel ist das Nest eines Eichhörnchens. Und so eins wohnt bei uns im Garten. Zwar wissen wir nicht genau, wo es seinen Kobel hat, aber wo sein Garten zum Haselnüsse verstecken ist, das wissen wir…

 

Ausser dem Hörnchen wohnen hier noch Hühner und Bienen.